von Diakonin Susanne Bühler
Die Pfingstrosen blühen schon. Sie leuchten herrlich und zeigen: Es ist nicht mehr weit. Bald ist Pfingsten. Bald sind Ferien. Endlich. Zeit zum Luftholen und sich mal wieder einen „anderen Wind um die Nase wehen“ zu lassen.
Die Pfingstrosen blühen schon. Diese leuchtend roten Feuerbälle weisen darauf hin, was Christ*innen an Pfingsten feiern. Im 2. Kapitel der Apostelgeschichte ist von Feuer die Rede und vom brausenden Wind. Vom Funke, der überspringt und vom Wind, der belebt und (Herzens-) Türen öffnet. Hier herrscht plötzlich ein anderer Geist: Gottes Geist. Der Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit (2.Tim 1,7). Es ist ein Team-Geist, der gegenseitiges Verstehen schenkt. Ein Geist der Ermutigung inmitten von Angst und Resignation. Ein Tröster inmitten von Leid und Traurigkeit. Ja, plötzlich weht da ein anderer Wind, der aufschauen und aufhorchen lässt.










